Wie China KI regiert — und wo es auf Europas Regeln trifft
China reguliert KI früher, schneller und feiner als fast jede andere Jurisdiktion — mit der entgegengesetzten Philosophie zum EU AI Act: gezielte Regeln je Technologiewelle statt eines Rahmens. Wir erklären beide Regelwerke und die Stellen, an denen sie kollidieren.
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Momenta: Das erste chinesische AV-Unternehmen mit bundesweiter Zulassung in Deutschland
Die KBA erteilt erstmals eine bundesweite L4-Genehmigung an ein chinesisches Unternehmen. Robotaxi-Tests mit Uber ab 2026 in München – Momenta im Porträt.
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KI ohne Nvidia: Chinas Silicon-Unabhängigkeitserklärung
DeepSeek läuft auf Huawei-Chips, SMIC verdreifacht Gewinn, 90 Prozent Inlandsanteil in Sicht – wie US-Exportkontrollen das Decoupling beschleunigen, das sie…
Das Regelwerk
Vier Regeln, jede eine Antwort auf eine Technologiewelle.
Vorschriften für Empfehlungsalgorithmen
Das Fundament: Empfehlungsalgorithmen müssen bei der Behörde registriert werden, Nutzer können Personalisierung abwählen.
Deep-Synthesis-Vorschriften
Regeln für Deepfakes und synthetische Medien, mit Einwilligungs- und Kennzeichnungspflichten.
Vorläufige Maßnahmen für generative KI
Das Kernregelwerk für Chatbots und generative Modelle: Sicherheitsprüfung vor dem Start, Moderationspflichten, Anforderungen an Datenqualität.
Kennzeichnungsregeln für KI-Inhalte
Verpflichtende sichtbare und eingebettete Kennzeichnung KI-generierter Inhalte auf chinesischen Plattformen.
Wer reguliert
Zwei Regelwerke
China und die EU regulieren KI — nebeneinander
Peking schreibt gezielte Regeln, eine Technologiewelle nach der anderen. Brüssel hat einen Rahmen geschrieben und führt ihn gestaffelt ein. Daten = Inkrafttreten.
Grafik: Inside China AI · Quellen: Cyberspace Administration of China; Entwurf des Handelsministeriums vom 16. Oktober 2026; Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act).